Ein Welpe kommt nach Hause – Tipps für die Heimfahrt

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Wer sich einen Welpen aus einem Wurf ausgesucht hat, kann es die letzten Wochen kaum erwarten, ihn endlich abzuholen. Ich spreche da aus Erfahrung und die letzten Tage davor haben endlos lange gewirkt. Doch irgendwann ist der schöne Tag endlich gekommen, an dem man den Kleinen in sein neues Zuhause bringen kann. Unser Barkley wohnte die ersten neun Wochen seines Lebens nördlich von Frankfurt, ca. 300 Kilometer von uns entfernt. Wir haben ihn einmal mit vier Wochen besucht und beim zweiten Besuch nahmen wir ihn mit nach Hause.

Damit die Fahrt für ihn so angenehm wie möglich wurde, habe ich mich entsprechend darauf vorbereitet und einige Sachen besorgt. Fehlen sollte an dem großen Tag auf keinen Fall eine Leine und ein Halsband bzw. Brustgeschirr, ein Napf für Wasser, eine Kuscheldecke oder kleines Körbchen, ein Handtuch, ein Spielzeug, etwas Trockenfutter (wenn es eine längere Fahrt wird) und ein Anschnallgurt. Die Artikel habe ich beim Onlinehändler Schecker bestellt, der ein großes Sortiment an Hundezubehör verschiedenster Hersteller bietet. Die Artikel kamen zwei Tage nach meiner Bestellung bei uns an, bezahlen kann man bequem auf Rechnung.

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Am Tag der Abholung habe ich mein Welpen-Abhol-Paket zusammengestellt und los ging die Fahrt. Bei der Züchterin angekommen, unterzeichneten wir noch einen Kaufvertrag und verabschiedeten uns von der Familie und von Barkleys Mama. Der Abschied zwischen den Hunden war nicht schwer, nur die Kinder der Züchterin wollten den Kleinen am liebsten gar nicht hergeben. Von Bekannten habe ich schon viele Horrorgeschichten über die Heimfahrt mit einem Welpen gehört – Übergeben, Winseln und unruhiges Hin und Herlaufen inklusive. Doch unsere Rückfahrt war das genaue Gegenteil: Barkley fiepte 20 Sekunden lang, lag sich anschließend in das weiche, mit Pfoten verzierte Hundekörbchen und schlief ein.

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Obwohl die ersten 40 Kilometer nur kurvige Landstraße waren, machte es ihm überhaupt nichts aus und er lag ruhig auf der Rückbank neben mir und knabberte leicht an dem blauen Kuscheltuch. Nach ca. 150 Kilometern machten wir eine kurze Pause und gaben ihm etwas zu Trinken und die Möglichkeit aufs Klo zu gehen. Doch vor lauter Aufregung spielte er nur mit dem Wasser und planschte im Wassernapf. Das Trixie-Reisenapfset ist ideal für unterwegs: Es besteht aus zwei Plastiknäpfen, einem Behälter mit 2 Liter Fassungsvermögen, wo genug Futter hineinpasst. Man darf den Plastikbecher nur nicht in die Spülmaschine tun, da er sonst zusammenschrumpft (das ist schon einer Freundin von mir passiert).

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Die weiteren 150 Kilometer waren genauso entspannt wie die Ersten. Barkley schlief sofort wieder ein, diesmal aber nicht mehr im Körbchen sondern auf meinem Schoß – das Vertrauen war also schon aufgebaut. Und auch heute – zwei Wochen später – liebt er das Autofahren und schläft jedes Mal sofort ein. Der perfekte Hund also für uns, da wir ja sehr oft motorisiert unterwegs sind.

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Reisen ist meine Leidenschaft. Ich lasse mich gerne von verschiedenen Mentalitäten und Kulturen inspirieren. Egal ob Autoreisen oder mit dem Flugzeug, für mich ist bereits der Weg zum Urlaubsziel Teil der Reise. Zuhause unterhalte ich gerne unseren Hund oder probiere neue Rezepte in der Küche aus. Hier schreibe ich über alles, was mir im Leben begegnet und wovon ich begeistert bin.

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