Ausflugstipps für Teneriffa

Kategorien Kanarische Inseln, Reisewelt, Spanien
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Die kanarischen Inseln sind zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Reiseziel, da dort ganzjährig angenehme Temperaturen vorherrschen und man sogar im Winter im Meer baden kann. Geographisch gesehen liegen die Inseln auf der gleichen Höhe wie Südmarokko, sodass man hier den Einfluss des afrikanischen Klimas spürt. Ich habe bereits dreimal meinen Urlaub auf den Kanaren verbracht, meine beiden Lieblingsinseln sind Fuerteventura und Teneriffa. Während Fuerteventura wegen seiner kilometerlangen Sandstrände bekannt ist und deshalb vor allem Strandliebhaber anlockt, ist Teneriffa auch bei aktiven Urlaubern beliebt. Auf der größten Insel der Kanaren kann man Sport mit Sightseeing und Entspannung verbinden, denn jeder Teil der Insel hat seine ganz eigene Besonderheit. Bei solch einem passenden Klima und den verschiedenen Aktivitätsmöglichkeiten ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Touristen den ganzen Winter auf Teneriffa verbringen.

Bei meinem Aufenthalt auf Teneriffa haben wir im Touristenort Adeje im Nordwesten der Insel gewohnt. Von dort aus erreicht man schnell den Teide, den höchsten Berg Teneriffas, die berühmte Masca Schlucht und das Surferparadies El Médano. Andere beliebte Orte, wie Santa Cruz, Puerto de la Cruz, Playa de las Teresitas oder La Orotava sind etwas weiter weg. Trotzdem haben wir fast alle Highlights der Insel gesehen: Bei einem zweiwöchigen Aufenthalt mit Mietwagen hat man genügend Zeit, die meisten Ecken der Insel kennenzulernen. Meine Lieblingsorte möchte ich euch nun etwas genauer vorstellen.

Playa de las Teresitas

Der Strand befindet sich im Nordosten Teneriffas unweit des Dorfs San Andrés und wurde künstlich angelegt. Ursprünglich stammt der helle Sand aus der Sahara, die Palmen wurden nachträglich eingesetzt. Gerade für Familien ist der Strand ideal, da es dort so gut wie keine Wellen gibt und das Wasser sehr seicht und warm ist. Grund dafür ist ein etwa 1000 Meter langer Wellenbrecher. Schnorchler können entlang der Felsen viele Krebse und Fischarten entdecken. Das Auto kann man direkt am Strand parken, sodass man ruhig ein oder zwei Taschen mehr mitnehmen kann. Wir haben damals einen ganzen Tag am Playa de las Teresitas verbracht, da er einfach perfekt ist um zu Entspannen.

Barranco del Infierno

Die Höllenschlucht liegt direkt bei Adeje und gilt als eine der spektakulärsten Schluchten Teneriffas. Obwohl ich keine leidenschaftliche Wanderin bin, habe ich die ca. 6,3 Kilometer lange Strecke (hin und zurück) ohne Probleme gemeistert. Wer zum kleinen Wasserfall am Ende der Schlucht laufen möchte, muss am Eingang eine geringe Eintrittsgebühr bezahlen. Pro Tag darf nur eine gewisse Besucherzahl in die Schlucht – Voranmeldungen sind jederzeit möglich. Die Vegetation der Barranco del Infierno ist sehr vielfältig, sodass der Teil der Insel als Naturschutzgebiet mit dem Namen Reserva Natural Especial del Barranco del Infierno ausgewiesen ist. Der Wasserfall am Ende ist etwa 80 Meter hoch, bei unserer Wanderung führte er allerdings kaum Wasser und war deshalb eher weniger beeindruckend. Doch dafür hat mir die Wanderung auf den unterschiedlichen Wegen und durch unterschiedlich bewachsene Täler sehr gefallen. Ausführlichere Infos zum Barranco del Infierno hat Ronny auf Ploync zusammengefasst.

Pico del Teide

Wer auf Teneriffa Urlaub macht, muss ganz klar einmal auf den Pico del Teide. Wanderer können den 3.718 Meter hohen Berg besteigen, für die weniger Sportlichen gibt es eine Seilbahn, die ich damals auch genommen habe. Von oben hat man einen unglaublichen Blick auf Teneriffa selbst und bei guter Sicht auch auf die umliegenden Inseln.
Wer bis ganz an die Spitze möchte, braucht eine Sondergenehmigung, die er vorab rechtzeitig beantragen sollte (mehr Infos hier). Was man ebenfalls beachten sollte, wenn man auf den höchsten Berg Spaniens möchte: Die Temperaturen dort oben sind deutlich kälter als am Meer – also unbedingt eine Jacke mitnehmen. Auch der Wind ist dort recht stark, da er uneingeschränkt vom Atlantischen Ozean her bläst.

Es gibt natürlich noch viele weitere Aktivitäten auf Teneriffa, die man als Tourist unternehmen kann. Der Loro-Park ist immer einen Besuch wert und auch die kleinen Ortschaften auf der Insel sollte man sich nicht entgehen lassen. Das faszinierende an Teneriffa ist die Vielfalt der Vegetation und Landschaftsformen: Hier findet man Mondlandschaften, saftgrüne Wälder, aride Gebiete, schwarze und weiße Sandstrände, Steilküsten u.v.m. Ich werde auf jeden Fall wieder auf die Insel fliegen!

Reisen ist meine Leidenschaft. Ich bin gerne an verschiedenen Orten und lasse mich von der dortigen Mentalität und Kultur inspirieren. Egal ob Autoreisen oder mit dem Flugzeug, für mich ist bereits der Weg zum Urlaubsziel Teil der Reise. Zuhause unterhalte ich gerne unseren Hund oder probiere neue Rezepte in der Küche aus. Hier schreibe ich über alles, was mir im Leben begegnet und wovon ich begeistert bin.

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