Unterwegs im Privatjet

Manchmal kann es ganz schnell gehen, dass unerreichbare Wünsche doch Realität werden. So ging es mir zum Beispiel mit dem Wunsch einmal mit einem Privatchat zu fliegen. Wie ich das Abenteuer Privatjet erlebt habe und welche Wow-Momente es gab, möchte ich euch in diesem Beitrag verraten.

Ich liebe Fliegen, dabei spielt es eigentlich keine Rolle ob mit einem Dreamliner von Boeing oder einer kleinen Embraer. Vom Boden abzuheben, durch die Wolken zu fliegen und die Welt ganz klein zu sehen ist immer wieder ein beeindruckendes Gefühl. Ein bisschen spielt dabei aber natürlich auch der Komfort im Flugzeug eine Rolle. Ein mehrstündiger Flug auf einem der hinteren Plätze und somit mit der geringsten Beinfreiheit kann durchaus anstrengend sein. Dagegen ein Platz in der Business Class mit bequemen Sitzen, mehreren Fenstern zum Rausschauen und leckerem Essen, machen das Erlebnis Flug noch lohnenswerter. Doch das Ganze lässt sich tatsächlich nochmal toppen: Ein Flug in einem Privatjet.

Vor dem Flug

Wir waren vor Kurzem am kleinen Flughafen in Cannes, unglaublich, wie viele Privatjets hier in einer Stunde starten und landen. Auch an internationalen Flughäfen, wie Frankfurt oder München, gibt es die Möglichkeit anstatt mit einem Linienflug in einem Privatjet unterwegs zu sein. Inzwischen kann man online sein Abenteuer Privatjet buchen, z.B. hier könnte man einen Jet mieten. Natürlich hat man dann eine eigene Sicherheitskontrolle und boarded abseits der großen Flugzeuge. Mein Abenteuer Privatjet startete auch am Flughafen Frankfurt im GAT, gegenüber der großen Terminals, auf der anderen Seite der Startbahn. Auch bei einem Flug im Privatjet muss man durch eine Sicherheitskontrolle. Im Privatjet-Termin gibt es nur eine kleine Spur dafür, da hier in der Regel immer nur die Passagiere eines kleinen Fliegers gleichzeitig boarden und es somit nicht zu langen Warteschlagen kommt. Anders als bei Linienflügen wird die Sicherheitskontrolle direkt vor dem Boarden durchgeführt, man wartet also vor der Sicherheitskontrolle in einem kleinen Wartebereich, in dem einem auch Getränke angeboten werden. Sobald es dann losgeht, ist man auch schon nach wenigen Minuten im Flugzeug und vielleicht sogar auch schon in der Luft. Denn der Pilot wartet auf einen Slot zum Starten und dann kann es auch mal sehr zügig gehen.

Highlight eines Flugs im Privatjet

Doch was ist nun so besonders im Privatjet? Ganz klar, die Raumfreiheit, die Exklusivität und die Bequemlichkeit. Jeder hat einen eigenen Sitz, der fast einem Sessel entspricht und sich in unterschiedliche Positionen verstellen lässt. Da es nur wenige Passagiere an Board gibt, wird einem sehr viel Aufmerksamkeit von der Kabinenbesatzung geschenkt. Das Essen wird mit echtem Besteck und Porzellangeschirr serviert und es schmeckt tausend mal besser als Essen auf Linienflügen. Die Stewardessen sind äußerst höflich und versuchen einem jeden Wunsch zu erfüllen. Doch kommen wir zu meinem absoluten Highlight: In vielen Privatjets ist das Cockpit nicht durch eine Tür vom Rest der Kabine getrennt, sondern man hat – wenn der Vorhang nicht zugezogen wird – direkten Blick in das Cockpit und die Instrumententafel. Ein Traum für jeden Flugbegeisterten, der sich auch für die Technik dahinter interessiert. Tatsächlich durfte ich während des Fluges auch einmal nach vorne kommen und der Pilot hat einem einen exklusiven Einblick in das Fliegen gegeben. So etwas ist wirklich unbezahlbar und man wird es sicherlich nie vergessen.

Doch leider ist das Chartern eines Privatjets (Midsize Jet) nicht gerade ein Schnäppchen. Pro Stunde Flugzeit fallen mehrere tausend Euro an, hinzu kommen noch weitere Kosten, wie Kerosinkosten oder Flughafengebühren. Wenn man sich das Erlebnis jedoch mit anderen teilen kann und vielleicht zu zehnt einen Privatjet für 1-2 Stunden bucht, bleibt der Wunsch nicht unerreichbar. Natürlich ist und bleibt so etwas ein einmaliges Luxusabenteuer, das mit Freunden natürlich noch viel mehr Spaß macht. Wir hatten übrigens das Glück, zu einer Veranstaltung eingeladen zu sein, bei der der Flug in einer Falcon 7x Teil davon war. Doch unsere Köpfe glühten während des Flugs schon vor lauter Berechnungen, wie man sich so etwas auch privat leisten könnte. Die Wertschätzung von Exklusivität nimmt immer mehr zu und ich denke, dass es in Zukunft immer mehr Angebote von Charterflügen geben wird.

Reisen ist meine Leidenschaft. Ich lasse mich gerne von verschiedenen Mentalitäten und Kulturen inspirieren. Egal ob Autoreisen oder mit dem Flugzeug, für mich ist bereits der Weg zum Urlaubsziel Teil der Reise. Zuhause unterhalte ich gerne unseren Hund oder probiere neue Rezepte in der Küche aus. Hier schreibe ich über alles, was mir im Leben begegnet und wovon ich begeistert bin.

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